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Der Einfluss der Meditation auf mein Zeitempfinden, Das Leben als Achterbahnfahrt

Die Achterbahn (Göttliche schwingung, Energie )
Der individuelle Achterbahnwagen
Der Achterbahnwagen mein Gedahrt (Körper)
Das Armaturenbrett des Achterbahnwagen (Seele, Geist)
Warnlampe: Das Leben ist ungesichert !
Anzeige: Zeit (nicht Geschwindigkeit)
Warnlampe oder Anzeige: Gegenwart
Zwei unabhängige Leuchten: Vergangenheit und Zukunft
Helptaste: Meditation
Servicelampe: Sinn des Lebens erkannt !
Tasten: Ctrl-Alt-Del / Achterbahnwagen im Depot parkieren !
Lebenssinn / Lebensphilosophie

EINFÜHRUNG

Yoga ist zu verstehen als „Anjochen der menschlichen Sinne und Triebe – wilden Tieren gleich – an den Wagen des Geistes“. Als Oberbegriff fasst Yoga viele Wege, Techniken und Methoden zusammen, die alle als Endziel die Vervollkommnung des Menschen, die Vereinigung des Menschen mit der „göttlichen Energie“ anstreben.
Während der Yogalehrer-Weiterbildung steht mehrheitlich der Yogaweg ‚Hatha-Yoga’ im Vordergrund. Mein primäres Interesse gilt jedoch dem Jñana-Yoga, jenem Weg, der durch die philosophische Erkenntnis die letzte Wahrheit finden will (Erkenntnisweg / Erkenntnis-Yoga). Diese Erkenntnis ist nicht rein intellektuell ausgerichtet, sondern vor allem über die Meditation zugänglich. Entsprechend hat die Meditation in meinem Leben einen zentralen Stellenwert.
Ich habe mich entschieden, den Weg Jñana-Yoga, resp. den Aspekt der Meditation mit dem Bild „des Lebens mit einer Achterbahn“ zu verbinden. In der indischen Kultur werden die philosophischen Vorstellungen sehr oft in Bildern dargestellt, reich ausgeschmückt und verziert. Ich denke hier an das Beispiel des Wagenlenkers in der Katha-Upaniad III, 3-4:

Wisse, dass der Atman der Herr des Wagens ist und
der Körper der Wagen, die Einsicht ist der Wagen-
lenker und das Denken die Zügel.


Die Sinne vergleicht man mit den Pferden,
die Sinnesobjekte sind ihre Bahn. Den Atman,
der mit Sinnen und Denken verbunden ist,
nennen die Weisen das Subjekt der Erfahrung.

Ich habe mich entschieden meine Darstellungen und Gedanken ebenfalls in einem Bild darzustellen und zu erläutern. In Analogie zum Bild des Wagenlenkers habe ich ein den heutigen Verhältnissen angepasstes Bild, die Achterbahn gewählt. In meinem Achterbahnwagen sitzend, schildere ich auf der göttlichen Achterbahn meine Erfahrungen bei der Achterbahnfahrt des Lebens. Ich bin überzeugt, dass dieses Bild auf dem Hintergrund der indischen Kultur gerechtfertigt ist.
Mit dem Bild der Achterbahn versuche ich zu zeigen, wie Meditation mir auf meinem Lebensweg den Umgang mit der Unsicherheit des Lebens und den Umgang mit der Zeit erleichtert und durch Erkenntnis laufend tiefer gründen lässt.