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Literarische Grundlagen / Bücher
Für den Yogaunterricht entnehme ich sehr oft Hinweise aus der
Literatur. Die wesentlichsten Hinweise und Aspekte fasse ich nachfolgend
zusammen:
• Patañjali Yoga-Sutra II, 46: „sthira-sukham
Asanam“ ; die Sitzhaltung sei fest und angenehm. Diese Anweisungen
des Patañjali für die richtige Sitzhaltung können
und sollte auf alle Übungen des Hatha-Yoga übernommen
werden. Bei jeder Asana soll die Ausführung fest (stabil) und
gleichzeitig angenehm (entspannt) sein. Dies verlangt, dass die
Übungen mit Rücksicht auf die eigenen Grenzen ausgeführt
werden und die Stellung anschliessend entspannt, innerlich friedvoll
und mit Freude wahrgenommen werden.
• Das Grundprinzip des Vinyasa-krama (integratives schrittweises
Vorgehen) bildet eine zentrale Grundlage meines Unterrichts. Nach
der Bestimmung des Übungsziels kann ein der Situation angepasster
geordneter schrittweiser Aufbau erarbeitet werden.
• In der Literatur finden sich schematische Abläufe von
Yogalektionen, die wesentliche methodisch-didaktische Aspekte berücksichtigen.
Als Beispiel dient der Aufbau im BDY : Einstieg, allgemeine Vorbereitungen,
spezielle Vorbereitungen, Asanas, Ausgleichshaltungen, Beobachtung
der Wirkungen, Ausgang.
• Das Arndt-Schulz’sche Gesetz berücksichtige ich
beim Hatha-Yoga Unterricht ebenfalls, weil mich dessen Einfachheit
überzeugt hat: „Schwache Reize heben die Lebenskraft,
grössere Reize hemmen sie, stärkste Reize zerstören
sie.“
• Das homöopathische Prinzip des Dr. Hahnemann , wonach
das Gleiche durch den schwächsten, beliebig dosierten Reiz
des Gleichen geheilt werden kann, gehört für mich ebenfalls
zum Yoga, auch wenn ich dafür nur eine intuitive Begründung
geben kann. Werden die Yogaübungen entsprechend seiner eigenen
Fähigkeiten in angenehmer Haltung ausgeübt, finden dosierte
Reize statt, die physiologische Einflüsse auslösen und
damit heilende Wirkung nach sich ziehen.
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