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Weiterbilungsgrundlagen Lotos Schule / methodisch-didaktische Grundlagen

Ich geniesse an der Yogaschule Lotos Zürich einen sehr guten methodisch-didaktischen Unterricht, welcher von verschiedenen Lehrern (Patrick Tomatis, Robert Cottet, Rosmarie Herczog, Carlo Vella) gehalten wird. Viele methodisch-didaktische Aspekte aus dieser Weiterbildung sind bereits vorausgehend wiedergegeben worden. Ich liste nur noch nicht erwähnte Grundlagen auf:

• Das AAA-Erlebnis (Asana, Atem, Achtsamkeit) besteht in der Erkenntnis, die Dreieck-Konstellation und Beziehung von Asana, Atem und Achtsamkeit wahrzunehmen und im Yogaunterricht als Integrationsweg einzusetzen. Für weitere Informationen verweise ich auf das entsprechende Skript.

• Das BBB-Prinzip (Bemühen, Beobachten, Bitten) hilft mir, die innere persönliche Grundhaltung zu verbessern und auch jene meiner Yogaschüler zu verstehen. Für weitere Informationen verweise ich auf das entsprechende Skript.

• Für weitere didaktische Aspekte im Bereich Lehr- und Lernkonstellation (Ziele, Yogainhalte, Unterrichtsprinzipien, Methoden, äussere Rahmenbedingungen etc.) stütze ich mich auf meine Unterrichtsnotizen aus verschiedenen Lektionen der vorausgehend erwähnten Lehrpersonen.

Gesellschaftliche Grundlagen
Der westliche Mensch lebt in einer materialistischen Welt, die geprägt wird durch Zielerreichung, Ergebnisse, Messbarkeit und Vergleichbarkeit. Die Yogateilnehmer sind durch diese gesellschaftlichen Strukturen geformt und diese gesellschaftlichen Aspekte gilt es im Unterricht ebenfalls zu berücksichtigen:

• Viele Yogateilnehmer gehen auch beim Hatha-Yoga von einer strengen Zielerreichung und harten Messbarkeit aus. Verbunden mit einem schlechten Körperbewusstsein ergeben sich für den einzelnen negative Wirkungen. Mein Unterricht versucht, diese Betrachtung umzukehren und Yoga als nicht leistungsorientiert zu begreifen. Die Funktion ist wichtiger als die Endstellung und der Weg ist das Ziel.

• Mit Hatha-Yoga besteht eine enge Verbindung zu Indien. Trotzdem muss ich klar festhalten, dass ich in der schweizerischen Kultur aufgewachsen bin und versuche Hatha-Yoga hier zu integrieren. Mein Yoga-Unterricht ist werte- und glaubensneutral, auf einen direkten religiösen und kulturellen Bezug zu Indien verzichte ich im Unterricht.